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Bundesfamilienministerin Kristina Schröder diskutierte am 10. Mai im Rahmen des EU-Projekttages mit Schülerinnen und Schülern der Friedrich-List-Schule in Berlin über Europa. Bereits zum vierten Mal fand der EU-Projekttag an Schulen in ganz Deutschland statt.
"Der EU-Projekttag ist für mich eine gute Gelegenheit gewesen, um mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und zu erfahren, welche Hoffnungen und auch Sorgen Jugendliche heute mit der EU verbinden", so die Bundesfamilienministerin. Die Schülerinnen und Schüler der berufsbildenden Berliner Schule hatten sich intensiv auf die Diskussion vorbereitet und auch eigenverantwortlich die Moderation übernommen. Die Ministerin betonte: "Bei den Jugendlichen ist die EU ein großes Thema. Beinahe jeder war schon einmal im europäischen Ausland, sei es mit der Schule oder im Urlaub oder mit dem Sportverein. Das ist gut, denn wir brauchen gerade junge Menschen, um die EU weiterzuentwickeln und zukunftssicher zu machen."
Neben Bundesministerin Kristina Schröder besuchten auch weitere Mitglieder der Bundesregierung sowie Abgeordnete des Deutschen Bundestages, des Europäischen Parlaments und der Landtage sowie Vertreter der Landesregierungen an diesem Tag Schulen. Sie sprachen mit den Jugendlichen über die Arbeitsweise der Europäischen Union und aktuelle europapolitische Themen.
Der EU-Projekttag wird gemeinsam mit den Ländern veranstaltet. Er geht zurück auf eine Initiative der Bundeskanzlerin und fand zum ersten Mal zu Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft am 22. Januar 2007 statt.